Blogartikel schreiben? 40 Fragen die du Dir vorher stellen solltest

Du möchtest einen Blogartikel schreiben? Dann verwende doch dieser Checklist mit 40 Fragen, die du Dir vor dem nächsten Blogartikel schreiben solltest!
Content Marketing ist wunderbar! Es kann dir unzählige geteilte Beiträge bringen, neue Newsletter-Anmeldungen, viele Kommentare. Das alles gelingt jedoch nur, wenn deine Beiträge kleine Juwelen sind und du das Content Marketing beherrschst.

Leider besteht auch das Content Marketing aus so vielen Bereichen, dass es wirklich leicht ist, bestimmte Regeln zu vergessen. Damit du Erfolg hast, stellen ich dir eine Checkliste zur Verfügung. Falls es dir gelingt, die meisten Punkte auf der Liste bei jedem deiner Beiträge abzuhaken, werden deine Beiträge einschlagen.

Headline: Klickstarke Headlines 😉

Stellen dir die folgende 6 Fragen, wenn du eine Überschrift erstellst:

  1. Würde jemand meine Überschrift bei Google eingeben? Ist das der Fall, wirst du wahrscheinlich mehr Traffic erhalten.
  2. Erweckt meine Headline Neugierde? Macht deine Überschrift Leser neugierig, sind mehr Klicks wahrscheinlich.
  3. Habe ich eine kurze, aussagekräftige Überschrift? Google zeigt knapp 69 Zeichen an – längere Überschriften werden also nicht vollständig angezeigt. (Verwende dazu auch den Serp Previewer)
  4. Ist meine Überschrift verständlich? Verständlichkeit ist Pflicht. Erfahren deine Besucher nicht beim Blick auf die Headline, um welches Thema sich der Beitrag dreht, werden sie gleich zum nächsten Tagespunkt übergehen.
  5. Greife ich auf Emotionen zurück? Emotionen sind wertvoll. Erwecke schon mit deiner Überschrift Begierde, um mehr Leser anzusprechen.
  6. Beinhaltet meine Überschrift Keywords? Ist dies nicht der Fall, „können“ Sie auch nicht zu diesen Keywords ranken.

Einleitung vom Blogartikel: Das will ich!

Jeder deiner Blogartikel braucht eine kurze Einleitung. Stelle folgende 4 Fragen, bevor du deinen Blogartikel veröffentlichst:

  1. Locke ich meine Leser? Das gelingt dir, wenn du innerhalb deiner Einleitung eine Frage stellst.
  2. Ist die Einleitung knapp? Du und deine Leser möchten schnell zum Eingemachten kommen. Drei Absätze sind für die Einleitung absolut ausreichend.
  3. Gibt meine Einleitung Aufschluss über den Inhalt? Deine Leser sollten bereits nach der Einleitung wissen, ob sie das Thema anspricht und ob es sich lohnt, weiterzulesen.
  4. Habe ich ein Bild in der Einleitung? Greife auf Fotos, Grafiken oder Videos in deiner Einleitung zurück. Locke deine Leser und ziehe gleich deren Aufmerksamkeit an. Das Bild sollte Lust auf mehr machen.

Hier eine kleine Liste mit links zu Foto und Grafik seiten

Haupttext vom Artikel – Was geht ab?

Zum Haupttext gehören folgende 14 Fragen:

  1. Nutze ich Unterüberschriften? Lockere deinen Beitrag auf und machen es deinen Lesern einfacher, deinem Posts zu folgen.
  2. Sind meine Absätze nicht länger als fünf Zeilen? Fünf oder sechs Zeilen sind das Maß aller Dinge. Lange Textbrocken erschlagen deine Leser gleich zu Beginn.
  3. Führe ich ein Gespräch? Adressiere deine Leser. Spreche von dich. Die Ansprache lässt deinen Post wirken, als führtest du ein tatsächliches Gespräch mit deinen Lesern.
  4. Setze ich meine Fragen in kursiv? Fragen im Text sollten kursiv hervorgehoben werden. Ein solcher Posts wirkt persönlicher.
  5. Erzähle ich eine Geschichte? Erwecke Spannung und halte deine Leser an der Angel. Geschichten eignen sich hierzu hervorragend.
  6. Verwende ich Mediabestandteile zur Erweiterung? Statistiken, Videos, Bilder oder Musik – all das lässt deinen Posts interessanter und persönlicher erscheinen.
  7. Ist mein Post strikt? Niemand möchte viel Bla und Blub lesen.
  8. Will ich besonders klug wirken? Der übermäßige Gebrauch von Fremdwörtern und ungebräuchlichen Begriffen lässt dich nicht klug erscheinen – eher überheblich.
  9. Binde ich aktuelles Geschehen mit ein? Schaue bei Google nach, welche Trends gerade aktuell sind und binden sie in deinen Post ein. Das verschafft dir Traffic.
  10. Welche Emotionen möchte ich erwecken? Irgendeine Emotion muss dein Post hervorbringen. Humor, Ärger, was auch immer – nutzen ein paar und nehmen deine Leser mit auf eine virtuelle Achterbahn der Gefühle.
  11. Ist mein Blogartikel korrekt formatiert? Auflistungen, Aufzählungen, eingerückte Zitate – greifen auf die Formatierungsmöglichkeiten von WordPress zurück und lockere deinen Blogartikel optisch auf.
  12. Verlinke ich zu anderen? Wenn es passt, verlinkst du in deinem Posts zu anderen Webseiten. Sage die verlinkte Webseite Bescheid und frage, ob die Betreiber nicht deinen Post in den sozialen Netzwerken verbreiten würden.
  13. Benennt mein Post Experten? Wenn du Zitate oder Meinungen von Experten in deinem Beitrag einfügst, wird dein Beitrag glaubwürdiger erscheinen. Nebeneffekt: Du kannst die Experten wieder fragen, ob sie deinen Beitrag nicht in den Netzwerken teilen möchten.
  14. Sind meine Aussagen fundiert? Du kannst niemals Aussagen machen und erwarten, dass diese von niemandem hinterfragt werden. Greife auf Statistiken zurück, um vertrauenserweckend zu wirken. Gleichfalls wirkst Du wie ein Experte auf deinem Gebiet.

Fazit vom Artikel: Das Ende ist der Anfang?

Am Ende folgt das Fazit – aber nicht ohne die folgenden 5 Fragen:

  1. Beende ich mein Blogartikel mit einer Frage? Mache es! Lade deine Leser mit der Frage gleich dazu ein, deinen Beitrag zu kommentieren. Doch denke an die Kursivsetzung!
  2. Gelingt es dir, deinen Post mit drei kurzen Absätzen zusammenzufassen? Die Zusammenfassung sollte kurz und knackig sein und deinen Lesern nochmals alles Wichtige mit auf den Weg geben.
  3. Fasst meine Zusammenfassung höchstens 200 Wörter? Längere Zusammenfassungen sagen nur eines aus: Du redest um den heißen Brei herum. 100 – 150 Wörter sind für ein Fazit ideal.
  4. Lasse ich einige Inhalte offen? Deine Beiträge sollten niemals klingen, als seien alle Themen bis zum Schluss in Stein gemeißelt. Lade deine Leser lieber dazu ein, über die Kommentare mit dir zu kommunizieren und das Thema gemeinsam zu besprechen.
  5. Ermuntert mein Fazit die Leser, auch den Rest zu lesen? Nicht jeder Leser beginnt oben, viele lesen zuerst das Fazit: Frage ob dein Fazit so interessant ist, dass Leser tatsächlich deinen Haupttext lesen möchten.

Die Werbung: Nicht vergessen

Kurz vor dem Veröffentlichen – diese 11 Fragen sind wichtig:

  1. Veröffentliche ich den Post zur richtigen Zeit, am richtigen Tag? Content Marketing ist Wissenschaft. Prüfe mithilfe dieser Statistik, wann die beste Zeit für deinen Beitrag gekommen ist.
  2. Soll ich meinen Beitrag bei mir oder auf Fremdseiten veröffentlichen? Der beste Platz für deine grandiosen Beiträge findet sich auf den Seiten anderer.
  3. Sammele E-Mail-Adressen? Falls du keine E-Mail-Adressen oder Newsletteranmeldungen sammelst, solltest du nichts veröffentlichen. E-Mails und Newsletter sind die Wege, deine Leser auch in Zukunft zurück auf deine Seite zu führen.
  4. Habe ich ein Lockmittel? Ein Lockmittel ermutigt Leser, sich bei deinem Newsletter anzumelden oder dir ihre E-Mail-Adresse mitzuteilen. Biete ein kostenfreies E-Book oder ein PDF als Belohnung an.
  5. Verwende ich Buttons von sozialen Netzwerken innerhalb meines Posts? Social Plug-ins von Facebook, Twitter oder anderen Netzwerken ermutigen deine Leser, deine Beiträge schnell zu teilen.
  6. Besitze ich eine Übersicht über Netzwerkprofile? Für jeden einzelnen deiner Posts solltest du auf soziale Netzwerke zurückgreifen und darum bitten, deine Beiträge zu teilen. Selbst bei tausenden Seitenbesuchern solltest du auf dieses Werbemittel nicht verzichten.
  7. Verwende ich Social Media Tags? Machst du es nicht, wird dein Beitrag nicht die Reichweite in den Netzwerken erfahren, die er haben könnte.
  8. Benenne ich meine Quellen, wenn ich den Beitrag teile? Nehme deine Quellen und Experten mit in deinen Tweet auf. Auf diese Weise erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass dein Beitrag geretweetet wird.
  9. Können meine Beiträge direkt über Facebook kommentiert werden? Installieren Templates (Themes), damit deine Beiträge direkt von Facebook aus kommentiert werden können.
  10. Steht mein Beitrag in mehreren Files zur Verfügung? Poste nicht nur auf deinem Blog, sondern kreiere PDFs und E-Books. Teilen auch diese Formate, um mehr Traffic zu erhalten. Denke nur daran, deinen Beitrag abzuändern, um stets unique Content zu liefern.
  11. Habe ich meinen Beitrag mehrfach geteilt? Zwei oder drei Mal solltest du deinen Beitrag auf Twitter und anderen Netzwerken teilen. Nicht jeder deiner Follower wird gleich beim ersten Mal darauf aufmerksam.

Bildquelle: Fotolia: Urheber: Rassco und  Artikel von Quicksprout.com

Mein Fazit: Unkonzentriert + Flüchtigkeitsfehler

Stellen dich selber diese vierzig Fragen, kannst du gleich sehen, ob dir noch etwas fehlt, um dein Content Marketing voranzutreiben. Du brauchst natürlich nicht jeden Punkt der Liste abzuhaken – versuchen einfach, den Großteil der Fragen mit einem »Ja, habe ich gemacht«, beantworten zu können.

Und, welche Fragen solltest du dich vor deinem nächsten Blogartikel noch stellen?

Meinungen

2 Comments

Leave a Reply